GZ Plus 850 Jahre Schwäbisch Gmünd

Quelle Hostrup Fotografie, Thomas Zehnder: http://www.foto-hostrup.de/

Der Edelmetallverband Schwäbisch Gmünd ist erfreut über eine rundum sehr gelungene und ansprechende Dokumentation. In der Sonderausgabe der Goldschmiedezeitung wird die Verbindung zwischen der Geschichte der Stadt Schwäbisch Gmünd, die eng mit dem Goldschmiedehandwerk verflochten ist, und den aktuellen Entwicklungen in der Schmuckbranche geschaffen.

 

Durch die vielen Aktivitäten der hier ansässigen Schmuckschaffenden und Organisationen, über die in dem Heft berichtet wird, wird vor allem die positive Entwicklung und die „Aufbruchstimmung“ ersichtlich, die sich derzeit in Schwäbisch Gmünd abzeichnet.

 

Aus Sicht des Verbandes ist besonders erfreulich, dass die Branche/das Handwerk, durch viele gemeinsame Aktivitäten der regionalen Werkstätten und Herstellerfirmen erlebbar wird. So wird z.B. im Jubiläumsjahr 2012 am kommenden Wochenende ein historischer Mittelaltergoldschmiedemarkt im Augustinerinnenhof stattfinden. In Kürze startet eine Ausstellung „Einzigartige Lieblingsstücke“. Die Mitgliedsfirmen des Verbandes tragen zu den Aktivitäten rund um das Stadtjubiläum bei, über das in der Gmünd-Ausgabe der GZ berichtet wird. In der Werkstatt Raymann-Nowak entstand eine Rekonstruktion einer Kaiserkrone. Die Goldschmiedewerkstatt D'Orado kreierte den Agnesring und sie bietet Schmuck an, auf dem sich Fabelwesen aus den Rundbogenfriesen der Gmünder Johanniskirche finden. Die Firma Eugen Hirner präsentierte unlängst einen wunderschönen Stauferzeit-Armreif. Quinn Scheurle fertigte eine trendige Version eines Stauferrings mit Löwenmotiv, der z.B. im i-punkt, im Stauferlädle und bei verschiedenen Juweliergeschäften in Schwäbisch Gmünd erhältlich ist. Sören Lührs, La Nouvelle Orchidée, schuf Einhorn-Siegelringe, von deren Erlös ein Teilbetrag als Spende an die Organisatoren der Stauferaktivitäten fließt.

 

Den größten Erfolg stellt der Beschluss zur Realisation des Forums Gold und Silber Schwäbisch Gmünd, mit dessen Bau das Architekturbüro ISIN beauftragt wurde, dar. Der spektakuläre Neubau des Edelmetallverbandes kann dank Einstieg eines Investors, der mehrere Gebäudeetagen errichtet, durch die Unterstützung der Stadt, des Vereins Gestalter e.V. und des Ostalbkreises, der ein Teil des Gebäudes während der Landesgartenschau nutzen wird, umgesetzt werden. Im Forum, welches bis zur Landesgartenschau 2014 fertig gestellt sein soll und in dem Ausstellungen und Veranstaltungen stattfinden werden, sind neben der Geschäftsstelle des Verbandes ein Juweliergeschäft, Ausstellungs- und Tagungsflächen, Büro-/Praxisräume, Gastronomie und eine offene Manufaktur geplant.

 

Der Edelmetallverband bedankt sich beim Team der GZ für die sehr gute Zusammenarbeit. Der Verband, der Partner des Netzwerkes Gold und Silber Schwäbisch Gmünd ist, hat gerne zur Umsetzung der GZ spezial „850 Jahre Schwäbisch Gmünd“ beigetragen und freut sich auf weitere Branchenaktivitäten und glänzende Ausblicke für die Gold- und Silberstadt.

 

Schwäbisch Gmünd, den 04. 07. 2012

Anne-Kathrin Müller Geschäftsführerin 

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